Herausforderung Corona

Wie die Mitglieder des Forum DistancE-Learning der Corona-Pandemie begegnet sind, welche Hürden gemeistert werden mussten, um den Weiterbildungsbetrieb aufrecht erhalten zu können und welchen Zuspruch Fernunterricht bei Teilnehmenden während der Krise fand, hat haben wir in unserer jüngsten Verbandsveröffentlichung "Herausforderung Corona: Fernunterricht entwickelt volles Potenzial - Nachfrage boomt" zusammengetragen.
„Würde es Fernunterricht nicht schon geben, wäre er genau jetzt erfunden worden“, leiten die Worte von Verbandspräsident Mirco Fretter den Beitrag ein. Doch glücklicherweise sei das Konzept der Wissensvermittlung auf Distanz bereits etabliert und könne nun im Angesicht der Krise brillieren. „Wie schon immer in der Geschichte des Fernunterrichts, sind es die privaten Unternehmen, die teilweise unter großen Anstrengungen den Umstieg in die Online-Welt schnell geschafft haben, um ihren Kunden auch in schwierigen Zeiten Bildung zu ermöglichen“, stellt Prof. Dr. Holger Zinn fest. Zinn ist u.a. Autor des Buches „Geschichte des Fernunterrichts“, lehrt an der DIPLOMA Fachhochschule Nordhessen und ist Mitherausgeber der Zeitschrift für interdisziplinäre ökonomische Forschung (ZIF). „Für den privaten Bildungssektor ist die Corona-Krise ein gewaltiger Schritt in Richtung einer nachhaltigen Implementierung von digitalen Lernangeboten. Ob dies auch für staatliche Einrichtungen gilt, muss bezweifelt werden. Hier steht zu befürchten, dass digitaler Lehr- und Lernfrust zu einem Rückfall in alte Gewohnheiten führt“, prognostiziert er.

Natürlich prallte auch an der Fernunterrichts-Branche die Krise nicht ohne Folgen ab.  Präsenzveranstaltungen, die viele Distance-Learning-Angebote ergänzen, mussten kurzfristig abgesagt oder umorganisiert werden und auch die Unternehmensverwaltung und Teilnehmerbetreuung galt es den aktuellen Gegebenheiten anzupassen. Wie dies gelingen konnte, wie neue Projekte entstanden sind und wie man auch von der Krise betroffenen Teilnehmenden entgegenkommen konnte, berichten einige Mitgliedsunternehmen.

Viele Teilnehmende hätten den Stellenwert digitaler Bildung erkannt oder lernen ihn aktuell kennen, sind sich die Anbieter von Fernunterricht und Fernstudium unisono einig. Die Corona-Pandemie wird die Bildungslandschaft daher nachhaltig verändern und die hohe Nachfrage nach digitalen Bildungsangeboten wird auch nach einer hoffentlich bald überwundenen Krise hoch bleiben. Denn auch Themen wie Klimaschutz, wie z.B. durch wegfallende Anreisen zu Schulungsorten, oder hybride Arbeitskonzepte finden im Fernunterricht und seinen digitalen Elementen Berücksichtigung.Hunderttausende Teilnehmende profitieren schon seit Jahren von der Flexibilität eines Fernstudiums und wertschätzen die Qualität staatlich zugelassener und akkreditierter Angebote. Und trotzdem müssen Anbieter bis heute immer wieder dafür kämpfen, Gehör und Anerkennung in der Bildungspolitik zu finden.

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