Bildungsprogramm des Verbandes

Bildungsprogramm des Verbandes

 

Bildung ist kein Produkt, das man kaufen oder verkaufen kann wie eine Waschmaschine. Ein Bildungsangebot ist in erster Linie eine Dienstleistung. Beabsichtigt man diese erfolgreich am Markt zu platzieren, bedarf es einer konzertierten Vorgehensweise. Gerade daher müssen Bildungseinrichtungen, wie Fernlehrinstitute oder Fernhochschulen, innerhalb des immer stärker zunehmenden Wettbewerbs insbesondere auf die Qualität ihrer Bildungsprodukte aufmerksam machen. Hier knüpft der Bundesverband der Fernstudienanbieter an und bietet Webinare und Workshops für die Branche an.

In unseren Webinaren vermitteln Ihnen Dozenten Fachwissen zu aktuellen Branchenschwerpunkten.

Doch nicht immer kann branchenrelevates Wissen in wenigen Minuten vermittelt werden. Deshalb bietet der Verband von Zeit zu Zeit auch praxisorientierte Tagesworkshops zu ausgewählten Themen an.

Anstehende Termine:


Webinarreihe "Digitale Bildung"

Die Corona-Pandemie hat der Digitalisierung der Bildung einen unvergleichlichen Schub verliehen. Fernstudienanbieter wissen seit Jahrzehnten um die Vorteile und Möglichkeiten digitaler Bildung und doch gibt es auch hier immer wieder Verbesserungspotenziale, um Bildungsangebote noch besser und individueller zu gestalten und zu vermarkten. Mit der Webinarreihe "Digitale Bildung" spricht der Bundesverband der Fernstudienanbieter Mitglieder und Bildungsakteure der Branche außerhalb der eigenen Reihen ebenso an wie Unternehmen, die sich erst jetzt dem Themenfeld der digitalen Bildung widmen und Transformationsprozesse anstoßen.

 

In unserer aktuellen Webinarreihe bieten wir Ihnen drei Veranstaltungstermine zu interessanten Themen der "Digitalen Bildung".

 

Die Teilnahme ist für Verbandsmitglieder kostenfrei!

Sie nicht (noch) kein Mitglied unseres Bundesverbandes? Dann können Sie sich hier Ihr Ticket sichern: 


 

Und diese Inhalte erwarten Sie:

 

 
Dienstag, 18. Mai 2021,17 bis 18 UhrBarrierefreiheit und leichte Sprache in der digitalen Bildung

Inhalt:
Homeschooling, Distanz- und Fernlehre sowie ein immer breiteres Angebot an virtuellen Lerneinheiten – sei es in Form von Studium, Ausbildung, Weiterbildung oder auch als Qualifikationstraining – ist ein Feld, das sämtlichen Anspruchsgruppen offenstehen sollte. Gerade für Menschen, die aufgrund von körperlichen oder auch geistigen Einschränkungen, aufgrund von Krankheit, Behinderung, längeren Klinik- oder auch Reha-Aufenthalten nicht an regelmäßigen Präsenzterminen teilnehmen können, bietet die digitale Bildung ein schier unermessliches Feld an Möglichkeiten, auf Distanz zu studieren, zusätzliche Ausbildungen zu absolvieren, eine Schule zu besuchen oder auch einzelne Weiterbildungsangebote zu nutzen. 

Bisherige Online-Angebote berücksichtigen dies in ihrer Kommunikation bisher aber noch längst nicht ausreichend. Hindernisse, wie mangelnde Barrierefreiheit, komplizierte Anmeldeverfahren, unverständliche Prüfungsordnungen und vor allem eingefahrene Lehrkonzepte, die z.B. nicht auf die Bedürfnisse unterschiedlichster Anspruchsgruppen ausgerichtet sind, behindern nicht nur den Eintritt potenzieller Teilnehmer in die entsprechenden Angebote; Bildungsorganisationen versäumen auch, einen großen Markt an Interessensgruppen zu erschließen. In diesem Impulsvortrag sollen daher erste Ideen für eine Barrierefreiheit und leichte Sprache in der digitalen Bildung aufgezeigt werden. Dabei geht es nicht um die Vermittlungen konkreter oder akkreditierter Konzepte, sondern es sollen erste Ideen und Umsetzungsstrategien zur Diskussion gestellt werden, die in einer anschließenden Austauschrunde reflektiert und ergänzt werden können.
 

Dienstag, 1. Juni 2021, 17 bis 18 Uhr

Marketingmaßnahmen: Zielgruppen kennen und erreichen


Inhalt:
Angebote in der Erwachsenenbildung konkurrieren heute auf dem Markt mit einem inzwischen nahezu unüberschaubaren Portfolio an unterschiedlichsten Kursformaten. Diverse Weiterbildungsanbieter, Hochschulen, staatliche wie auch private Fernschulen bauen ihr Angebot – nicht zuletzt motiviert durch die Corona-Pandemie - zusehends aus. Umso wichtiger ist es, nicht nur die jeweilige Zielgruppe und ihre Bedürfnisse so gut wie möglich zu kennen, sondern sie auch mit ansprechenden Marketingmaßnahmen und -angeboten optimal zu erreichen.

Im hier angebotenen Vortrag sollen dazu erste Impulse und Ideen gegeben werden. Dazu werden zunächst die Besonderheiten einer fundierten Zielgruppenanalyse (Instructional Design) erarbeitet und im weiteren Verlauf kreative Ideen an unterschiedlichsten Marketingideen vorgestellt. Der Vortrag soll dazu einladen, dass die Teilnehmer Aktionsimpulse bekommen, ohne dass komplett vollständige Konzepte enthalten sind. In einer anschließenden Austauschrunde können die genannten Impulse diskutiert und um eigene Vorschläge und Erfahrungen ergänzt werden. 

 

   
Dienstag, 15. Juni 2021, 17 bis 18 UhrDer digitale Ausbilder

Inhalt:
Mit steigenden Home-Office-Zahlen, Schließung von Unternehmensstandorten, zeitlicher Flexibilisierung der Arbeit und gleichzeitig abnehmender Zahl an zertifizierten Ausbildern mangelt es Unternehmen und Organisationen nicht nur zunehmend an Auszubildenden, sondern auch an betriebsinternen Verantwortlichkeiten in Form von Ausbildern. Die Corona-Pandemie konnte in diesem Zusammenhang darüber hinaus zeigen, dass viele Auszubildende seitens der Unternehmen nur mit großen Abstrichen oder sogar gar nicht auf die Abschlussprüfungen vorbereitet werden konnten. So konnten bspw. in den vergangenen Monaten Unterweisungsgespräche nicht durchgeführt werden, es gab Differenzen in den Arbeitszeiten zwischen Ausbildern und Auszubildenden (z.B. bedingt durch die Home-Office-Regelungen oder unterschiedliche Präsenzzeiten). Gerade in branchenspezifischen Ausbildungen, wie in der Gastronomie, Hotellerie und auch in körpernahen Dienstleistungen bis hin zum Freizeitgewerbe und Bäderbetriebe haben Auszubildende zum Teil eine völlig desolate Ausbildung erfahren. 

In diesem Impulsvortrag sollen daher Möglichkeiten vorgestellt werden, wie Unterweisungsgespräche standortunabhängig und digital durchgeführt werden können, welche Verpflichtungen Ausbilder gegenüber ihren Auszubildenden haben, wie Ausbildung grundsätzlich in Unternehmen flexibilisiert werden kann. Dazu wird vorrangig die sog. „digitale Ausbildungsmappe“ vorgestellt, die als erste Idee maßgeblich dazu beitragen kann, auch über Standortgrenzen hinweg Ausbildung zu flexibilisieren und zu digitalisieren.

Bei diesem Vortrag handelt es sich lediglich um Impulse und einen klassischen „Think Tank“ und nicht um bereits etablierten Konzepte. Daher wird im Anschluss des Vortrags zu einem lebendigen Austausch eingeladen, um die vorgestellten Ideen zu diskutieren und entsprechend um eigene Erfahrungen zu ergänzen. 

Der Vortrag richtet sich an Teilnehmende, die entweder selbst Ausbilder in Ihren Unternehmen sind (oder es werden wollen), für Auszubildende verantwortlich sind bzw. Auszubildende betreuen und alle Interessierten, die auch für die Personalentwicklung Impulse z.B. für die Organisation von Weiterbildungen suchen. 


Die Referentin:

Frauke Remmers ist an der SRH Fernhochschule – The Mobile University als Fachdozentin in den Bereichen Digital Education, Digital Management und Business Ethics tätig. Zuvor war sie über mehrere Jahre selbständig mit einem Lehr- und Lerninstitut in München sowie als freiberufliche Trainerin, Dozentin und Lehrbeauftragte. Ihre Spezialisierung liegt in der Konzeption und Durchführung digitaler Bildungs- und Unterrichtsangebote. Als Referentin gibt sie darüber hinaus für Unternehmen, Schulen oder die öffentliche Verwaltung Tipps bei der Umsetzung ihrer digitalen Transformation und unterstützt mit Ideen und Kreativität die Entwicklung digitaler Konzepte. 

 

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